Willkommen im Schloss Heringen

Schloß Heringen

Die Region des Südharzes war bereits seit den Frankenkönigen und Kaisern und später unter den Ottonen Krongut der Könige und viele Dörfer  der Goldenen Aue werden bereits existiert haben. Die Orte Heringen, Görsbach,  Auleben  können ihre Ersterwähnung Ende des 8., Anfang des 9. Jahrhunderts nachweisen. Reichsministeriale regierten im Auftrag der Könige das Land.  Ein Rittergeschlecht von Heringen baute wahrscheinlich im 12. Jahrhundert eine Ministerialenburg, mit  Bergfried und einem Palas, umgeben von einer Wehrmauer am Ort des heutigen Schlosses.

Das aufstrebende Grafengeschlecht der Hohnsteiner gründete nach 1180 ein Komitat in Lehnschaft des Königs und errichteten in Heringen nach 1320 das Alte Schloss, einer der frühesten Schlossbauten und mit seinen fünf Geschossen das höchste profane Gebäude seiner Zeit in Thüringen. Die Grafen von Hohnstein gaben dem Ort das Stadtrecht (Ersterwähnung 1339) und befestigten das Schloss und die Stadt durch eine noch heute erkennbare Wehranlage.

Nach 1568 bauten die Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt das Alte Schloss im Stil der Renaissance um und ergänzten das Ensemble durch einen viergeschossigen Westflügel, dem Schwarzburger Haus- das Neue Schloss.

 Dr.-Ing. Klaus Moser         

 Weitere Details: Geschichte und Literatur des Schlosses

Schlossfest 2020

Veranstaltungshinweis

Das 3. Schlossfest im und am Schloss Heringen/OT Heringen war wieder ein voller Erfolg.

Wir freuen uns auf den 11.09. bis 13.09.2020 - das 4. Schlossfest steht an.

Zum Programm Schlossfest 2019.

Zurück in die Steinzeit! Auf in die Bronzezeit! –

 Eine erlebnisreiche Werkstatt“

(ein LEADER gefördertes Projekt)

So heißt das neue museumspädagogische Pilotprojekt, welches zum ersten Mal am Wochenende des Schlossfestes (Samstag, 07.09. und Sonntag, 08.09.2019) der breiten Öffentlichkeit angeboten wird. Es ist ein von der LEADER gefördertes Kleinprojekt, welches mit freundlicher Unterstützung der RAG Südharz durchgeführt wird.

In dieser archäologischen Werkstatt im ehemaligen Milchhaus aus dem 19. Jhd. auf dem Schlossgelände können Kinder und Jugendliche nach Herzenslust Keramiken aus Ton herstellen und mit Verzierungen aus alten Kulturen schmücken. Mit Knochenpfriemen wird Leder zusammengenäht, Schmuck aus Muscheln gebastelt und Getreidekörner zu Mehl verarbeitet. Mit einem Steinzeitbohrer werden mit viel Geduld Löcher gebohrt. Unter museumspädagogischer fachkundiger Anleitung können diese Angebote kostenlos genutzt werden.

Weiterhin wird es am Samstag, 07.09. und Sonntag, 08.09. eine kleine Vorführung durch Ulrike Tuschy vom Pflanzenfärberhof aus Ilfeld geben. Aus welchen Pflanzen färbt man Stoffe, wie wird Wolle mit einer Handspindel zu Garnfäden verarbeitet? Mal selbst ausprobieren? Filzen, Spinnen - hier ist es möglich.

Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 08.09., wird es zusätzlich eine Vorführung zu den Themen „Herstellung von Steinzeitwerkzeugen“ und „Bronzeguss“ von Frank Trommer (Archäotechniker) und Mitarbeitern geben. Wie wurden die Steinwerkzeuge hergestellt und wie aufwendig war das Bronzegussverfahren in alten Zeit? All das lässt sich am Sonntag hautnah erleben.

Kommt vorbei!

 

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